Baumaßnahmen im Sinne des Denkmalschutzes –
Restaurierungen durch die Firma Schmitz Bau GmbH

 

- ALTES BEWAHREN -

 

Seit Jahrzehnten bereits sind die Schmitz Bau GmbH  und die Landhausbau Glinstedt GmbH auch im Bereich der Sanierung tätig. Im Auftrag der Bauherren wurden z.B. im Schloss Granitz Fenster und Türen restauriert und neu nachgestaltet und im Stadtbauamt  Schwerin Zimmerer- und Tischlerarbeiten ausgeführt. Für die gelungenen Zimmererarbeiten erhielt die Landhausbau GmbH im Dezember 2005 einen 1. Preis im Wettbewerb für den Bundespreis für Denkmalpflege für die Sanierung der „Alten Bäckerei“ in Glückstadt (Schleswig- Holstein). In Zusammenarbeit mit den Bauherren, Denkmalpflegern, Architekten und Handwerkern und mit breitem Engagement ist die Komplettsanierung des unter Denkmalschutz stehenden Ackerbürgerhaus in der Kremmener Altstadt  im Jahr 2006 erfolgreich abgeschlossen worden. Das moderne Wohnen im historischen Ambiente im 150 Jahre alten Fachwerkhaus ist  nunmehr wieder möglich.

 


Ackerbürgerhaus um 1840- Komplettsanierung unter Auflagen des Denkmalschutzes in Kremmen, Markt 13

 


Anerkennung im Rahmen des Brandenburgischen Denkmalpflegepreises im September 2006

 

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Bestandsaufnahme Nov 2005



Planentwurf - Detail

Gutachterliche Äußerung zum Denkmalwert:

 

"Das stattliche, breitgelagerte Wohnhaus am Markt 13 steht an der Nordseite des Marktplatzes von Kremmen, an dem sich die geschlossene historische Bebauung noch im wesentlichen erhalten hat. Das Wohnhaus wurde, nachdem der Vorgängerbau bei einem Brand am 2. Mai 1840 zerstört worden war, von dem Ackerbürger und Hufenbesitzer Ludwig Rüding errichtet. ….."

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Auflagen des Denkmalschutz und Empfehlungen durch den Restaurator:

u.a. :

 

  • Farbgestaltung der Außenfassade, nach Befund der Erstfassung- Kalkanstrich (Gefache al fresco auf dünne Putzschlämme) in hellen Ocker- und Grautönen
  • Wiederaufbereitung der Fenster, Außen- und der inneren Wohnungstüren mit den alten Beschlägen, Fensterläden und Aufarbeitung des Tores der Hofdurchfahrt
  • Bestandteile des vermutlich bauzeitlichen Lastenaufzugs im Bereich des Dachbodens sind zu erhalten
  • Erhalt der bauzeitl. Fledermausgauben und Dacheindeckung unter Wiederverwendung der alten Biberschwanzziegel“
 
 

 

„Unter Auflagen des Denkmalschutzes bleiben alte Öfen, der älteste stammt vermutlich aus der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts, und Kochmaschinen mit den weißen Veltener Kacheln erhalten. Die Öfen können Ihren alten Aufgaben nicht mehr gerecht werden, mit Holz und Kohle wird nicht mehr geheizt; aber einige Schleifen der Wandheizung, die auch in die alten Kachelöfen integriert wird, helfen die Stuben zu erwärmen.“

 

 

Komplettsanierung Dezember 2005 bis Juli 2006

 

Bauablauf 

 

·         Fertigstellung der Fachwerksanierung hof- und straßenseitig

·         Fenster und Fensterläden wurden saniert und wieder eingebaut

·         Dach neu eingedeckt (straßenseitig unter Verwendung der alten Dachziegel)

·         Ausbesserung und Neuverlegung der Lagerhölzer für den Fußbodenaufbau

 

 

 

·         Wiedereinbau der sanierten Außenfenster und Fensterläden

·         Lehmschüttung an den inneren Außenwänden und Montage des Wandheizungssystems

·         1. Lage Lehmputz auf die mit Wandheizung versehenden Innenwände im EG und 1. OG

·         Wärmedämmung im DG

·         Vormontagen für Sanitärinstallationen und Elektro- Rohinstallation

·         Auftragen der 2. Lage Lehmputz auf die mit Wandheizung versehenden Innenwände

 

 

 

·         Ausbessern der übrigen Innenwände und der Decken mit Lehmputz

·         Trockenbau und Montage der Fußbodenheizung, Estricharbeiten im DG

·         Estricharbeiten in den Bereichen der Bäder, teilweise Neuverlegung der alten Pflasterklinker   in den Küchen und Hausfluren, Verlegung der Holzdielung in den Stuben im EG und 1. OG

·         Ab- und Wiederaufbau der zu sanierenden Kachelöfen in den Stuben

·         Bohrungen für  Erdwärmegewinnung /Geothermie- Anlage

·         Inbetriebnahme der zentralen Heizungsanlage

·         Einbau der sanierten Wohnungstüren

·         Auftragen der Kalkschlämme im Bereich des Außenfachwerkfassade

 

 

·         Schleifen der z.T. historischen Dielung, Oberflächen werden gelaugt und geseift

·         Wiederaufarbeitung der historischen Kachelherde in den Küchen

·         Fliesenlegerarbeiten

·         Maler- und Tapezierarbeiten in den Wohnungen, in den Flurbereichen, im Gewölbekeller

·         Einbau der Sanitärobjekte …

 

Fertigstellung und Schlüsselübergabe an die Bauherren im Juli 2006

 

 

Vermietung von 5 abgeschlossenen Wohneinheiten ab August 2006.





"Haus am See" in Bremervörde

 

 
 
Aus drei in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts ursprünglich errichteten Bauernhäusern entstand Mitte der 80er Jahre die große restaurierte niedersächsische Hofanlage bestehend aus dem Bauernhaus mit Bauern- und
Apothekergarten, Remise, Backhaus, Schafstall und Brunnen direkt am 50 ha großen Vörder See inmitten des Natur- und Erlebnisparkes in Bremervörde.
 

 
Hof "Lücken" in Glinstedt
 
Im Jahre 1997 wurde dieser unter Denkmalschutz stehende Bauernhof restauriert.

 

Der im Jahre 1795 errichtetet Hof mit Stallung wird mit dem Erweiterungsbau aus dem Jahre 1910 heute wieder von zwei Familien bewohnt.

 

 

 

Formziegel für den Außenbereich (Bild -Fensterbereich) wurden handgeformt nachgestaltet. Die Neueindeckung des Daches erfolgte mit Tondachziegeln.
 

Die im Innenbereich erneuerte Balken wurden geräuchert und kommen den im Haus noch befindlichen originalen sehr nah.
 


Weitere Sanierungsarbeiten:

 

"Gut Bornstedt" in Potsdam - Durchführung sämtliche Zimmererarbeiten
 

- Stadtbauamt in Schwerin – Zimmerer- und Tischlerarbeiten, u.a. Sanierung des historischen Treppenhauses
 
weiterhin:

 

- Ausführung von Tischlerarbeiten im Schloss Granitz (Binz auf Rügen) - Fenster und Türen wurden z.T. restauriert und neu nachgestaltet (2003)